Vor dem Kauf des Kaminofens

Wie groß soll man den Kaminofen wählen
Die meisten können frei zwischen allen Modellen wählen – egal wie viele Quadratmeter beheizt werden sollen. Man kann nämlich durchaus eine höhere kW-Leistung aus dem Ofen herausholen, als unter technische Daten angegeben ist. Auch auf-grund der einzigartigen Konstruktion kann die Heiz-leistung Ihrem Bedarf angepasst werden, ohne dass die Umwelt belastet wird. Legen Sie mehr Brennholz ein, steigt die Leistung. Legen Sie weniger Brennholz ein, fällt die Leistung.

Abhängig von m² und Isolierung. Bei einer Decken-höhe von 2,40 m heizt 1 kW folgendermaßen:

  • Besonders gute Isolierung: ca. 25 m²
  • Gute Isolierung: ca. 20 m²
  • Mittlere Isolierung: ca. 15 m²
  • schlechte Isolierung: ca. 10 m²

Liegt der Heizbedarf innerhalb der normalen 3-6 kW kann jeder beliebige HWAM Kaminofen verwendet werden. Nur in zwei Fällen sollten Sie die kW-Leistung besonders berücksichtigen:

  1. Liegt Ihr Heizbedarf unter 3 kW sollten Sie einen Ofen mit einer Nennleistung von maximal 5 kW wählen.
  2. Liegt Ihr Heizbedarf über 6 kW sollten Sie einen Ofen mit einer Nennleistung von mindestens 5 kW wählen.

Auf welcher Unterlage sollte der Kaminofen stehen
Damit der Kaminofen auf brennbarem Material, wie bspw. Holzfußböden oder Teppichen platziert werden kann, muss eine nicht brennbare Platte dazwischen gelegt werden. Die Größe der Boden-platte hängt von der Größe des Kaminofens ab und muss mindestens 50 cm vor dem Kaminofen sowie 30 cm auf jeder Seite abdecken.

Anschluss

Wie wird der Kaminofen an einen gemauerten Schornstein angeschlossen
Soll der Ofen an einen gemauerten Schornstein angeschlossen werden, empfiehlt es sich, hierfür ein gebogenes, oben anzusetzendes Rohr vorzusehen. Bei einer solchen Lösung können Sie mit 1 kW mehr Heizleistung rechnen. Durch die gebogene Form ist geringe Verrußung gewährleistet und die Gefahr eines Schornsteinbrandes minimiert. Aus diesem Grund empfehlen wir diese unter der Voraussetzung, dass der Schornstein dicht ist und gut zieht.

Montage
Nach dem Vermessen wird ein Loch in den Schorn-stein geschnitten, in das die Mauerbuchse an-gebracht und dicht mit Kaminofenmörtel zugemauert wird. Anschließend wird der Kaminofen platziert und das Rauchrohr wird angebracht.

Es wird eine dünne Dichtung zwischen Rauchrohr und Mauerbuchse gelegt. Das Rauchrohr sollte 5-10 cm in die Mauerbuchse hinein reichen.

Wer kann den Kaminofen anschließen
Der Anschluss des Kaminofens kann von Ihnen selbst oder von Fachpersonal vorgenommen werden – beispielsweise unseren Montagepartnern.

Die Installation muss vor der Inbetriebnahme unter allen Umständen von Ihrem örtlichen Schornstein-feger genehmigt werden.

Dies ist eine Gesetzesforderung.

Wartung

Reinigung des Glases
Unsere Händler verkaufen ein Glasreinigerprodukt für Kaminöfen, das Ruß besonders effektiv von der Scheibe entfernt. Man kann die Scheibe auch mit einem feuchten Tuch reinigen, das in Asche getaucht wurde.

Verrußtes Glas
Wenn das Glas verrußt ist, kann es leicht wieder gereinigt werden.

Siehe FAQ hierzu.Wenn das Glas verrußt ist, ist die Ursache gewöhnlich eine der folgenden:

Das Holz ist nicht ausreichend trocken (max. Feucht-einhalt 18 % Wasser).

Zu geringer Schornsteinzug (kann vom Schornsteinfeger gemessen erden).

Zu niedrige Verbrennungstemperatur.

Wartung des Specksteins
Siehe Tipps für Gebrauch und Pflege von Steinverkleidung.

Risse im Speckstein
Speckstein kann bei besonders starker und schneller Erwärmung des Ofens reißen. Sofern es sich um einen Fehler im Stein handelt, tritt dieser in Verbindung mit den ersten Befeuerungen auf. Siehe evt. Specksteinwartung.

Wartung gestrichener Oberflächen
Sofern mit der Zeit Kratzer, abgeplatzte Stellen usw. auftreten, können diese leicht mit Sandpapier und einer besonderen Sprayfarbe repariert werden. Ein Reparatursatz ist bei Ihrem Händler unter der Warennummer 22-0767 für schwarz sowie 22-0767grey für grau erhältlich.

Reinigung des Kaminofens
Bitte beachten Sie, dass die Wartung des Kaminofens nur vorgenommen werden darf, wenn dieser kalt ist.Das einfachste ist es, den Kaminofen außen mit einem kleinen Mundstück mit weichen Bürsten staubzusaugen oder mit einem trockenen, weichen Tuch abzureiben.

Warnung: Benutzen Sie keinen Spiritus oder andere Lösungsmittel, da diese den Lack entfernen.

Cleaning of the wood-burning stove
Maintenance of the wood-burning stove should only be performed when it is not in use/cool.

The easiest cleaning method is to vacuum the outside of the stove with a small nozzle with soft bristles, or to dust it with a dry, soft cloth (Only use a dry cloth).

Do not use alcohol or other solvents, as they will remove the paint.

Rost
Bei korrekter Aufbewahrung und korrektem Anschluss rostet ein Kamin-ofen nicht.Wenn ein Kaminofen innen rostet, ist das häufig darauf zurückzuführen, dass er außerhalb der Heizsaison Feuchte aus dem Schornstein ausgesetzt ist.

Um dieses Risiko zu mindern, kann man den Ofen außerhalb der Saison einige Male befeuern, um ein Durchtrocknen abzusichern. Besonders in Ferien-häusern, in denen die Temperaturen innen besonders im Winter sehr niedrig sind, kann die Temperatur in der Brennkammer so niedrig sein, dass aus der still stehenden Luft Wasser auf die Metalloberfläche des Kaminofens kondensiert. Das Wasser kann dadurch zu einem Rostangriff führen. Um dies zu vermeiden, wird ein Durchzug im Ofen empfohlen, evt. indem man die Luftzufuhr im Kaminofen während dieser Periode etwas offen stehen lässt.

Wenn der Ofen außen rostet, ist das normalerweise darauf zurückzuführen, dass er über längere Zeit in feuchter Umgebung aufbewahrt wurde, und sich die Feuchte auf die Oberfläche niedergeschlagen hat.

Sollte dies bereits geschehen sein, kann man einen Reparatursatz bestellen, das Sandpapier und Sprayfarbe enthält.

Loser Handgriff
Der Handgriff an der Tür kann sich nach einiger Zeit etwas lösen. Sollte dies geschehen, kann er auf einfache Weise nachgespannt werden. Versuchen sie mit eine Schraube in der Tür mit einem 4 mm Innensechskantschlüssel gespannen.

Die Regulierklappe sitzt fest
Kaminöfen von WIKING verfügen über verschiedene Griffe, die zur Steuerung der Primär- und Sekundär-luft genutzt werden. Wenn die Regulierklappe fest sitzt oder sich nur schwer bewegen lässt, kann dies durch Reste kleiner Kugeln verursacht sein, die wir vor dem Farbanstrich zur Reinigung verwenden. Diese Kugeln lassen sich in den meisten Fällen mit dem Staubsauger aufsaugen oder wegblasen, doch in bestimmten Fällen muss die Klappe etwas geöffnet werden, damit die Kugeln abgesaugt werden können. Der Zugang zu den Klappen erfolgt entweder hinter der Rückwand oder direkt über der Tür. Bei Problemen oder Fragen können Sie sich gern an Ihren Kaminofen-Händler wenden.

Dichtung fällt ab
Die kleinen Dichtungen an der Aschenschublade und ähnlichem sind mit einem hitzebeständigen Leim befestigt. Sie können sich durchaus lösen oder abfallen. Sie sind einfach auszuwechseln. Man kann einen fertigen Dichtungssatz kaufen, mit dem die Dichtungen leicht anzubringen sind.

Tipps für das Anzünden/ Befeuern

Folgen Sie der Bedienungsanleitung - es macht einen Unterschied
Es gibt große Unterschiede zwischen Kaminöfen, und dies gilt nicht nur für Größe, Ausführung und Heiz-leistung. Es kann auch große Unterschiede im Aufbau der Brennkammer sein und somit auch im Verbren-nungssystem. Sie werden typisch mehr Variation in der Verbrennung erleben, wenn Sie einen neuen, sauberbrennenden Kaminofen mit einem 10-jährigen oder noch älteren Kaminofen vergleichen. Der Unterschied in den Verbrennungssystemen zeigt sich in der unterschiedlichen Bedienung der einzelnen Öfen.

Wenn Sie die Bedienungsanleitung zu Ihrem neuen WIKING Kaminofen folgen, erhalten Sie eine optimale Verbrennung mit einem niedrigen Holzverbrauch und gleichzeitig ein sauberes, CO2 – neutrales Rauch-abgas, das sowohl umweltschonend als auch für den Schornstein schonend ist.

Welches Holz ist für Kaminöfen geeignet
Wir empfehlen, gehacktes Birken- oder Buchenholz zu verwenden, das mindestens 1 Jahr überdacht im Freien gelagert wurde. Holz, das in Räumen aufbewahrt wird, hat die Tendenz zu trocken zu werden und damit zu schnell zu verbrennen.

Der Baum sollte am besten im Winter gefällt werden, da sich die Feuchte dann in der Wurzel befindet.

Das Holz wird in Stücke von ca. 10 cm gehackt. Um eine optimale Verbrennung zu erreichen, darf die Feuchte des Holzes 18% nicht übersteigen, was ungefähr einer einjährigen überdachten Lagerung im Freien entspricht.

Die Feuchte des Holzes kann mit einem Feuchte-messer gemessen werden, oder indem man Spül-mittel auf das eine Ende des Holzstücks aufträgt und am anderen pustet.

Wenn das Holz trocken genug ist, sieht man Seifenblasen.

Was darf nicht verbrannt werden
Sowohl für den Ofen als auch die Umwelt ist es das beste, immer reines Naturholz zu verwenden.

Es gibt eine lange Reihe von Produkten, die aus Rücksicht auf die Umwelt und um den Kaminofen nicht zu beschädigen, nicht in einem Kaminofen verbrannt werden dürfen. Dies sind bspw.:

  • Spanplatten (können Penolformaldehyd enthalten)
  • Lackiertes/gestrichenes/imprägniertes Holz (kann Lidan und PCP Stoffe enthalten)
  • Kunststoffe (enthalten Schwermetalle/Farbstoffe)
  • Pappe und Milchkartons
  • Zeitungen und Zeitschriften (enthalten Schwermetalle)
  • Gummi (enthält große Mengen Schwefeldioxid)

Im Übrigen wird auf die Bedienungsanleitung verwiesen.

Wie wird der Kaminofen angezündet
Das Anzünden ist für einen schnellen und effektiven Start der Verbrennung besonders entscheidend. Befolgen Sie die Anleitung hierunter und erleben Sie, wie einfach es sein kann.

  1. Zum Anzünden werden kleine Hölzer und eventuell etwas Reisig benutzt. Füllen Sie den Boden der Brennkammer gut.
  2. Legen Sie 2 Zündbriketts zwischen die Hölzer.
  3. Öffnen Sie die Primärluft in der Aschenschublade.
  4. Zünden Sie das Feuer an und halten Sie die Tür ca. 1 cm offen, bis das Glas so heiß ist, dass man es nicht mehr anfassen kann. Schließen Sie nun die Tür.
  5. Wenn die Anzündhölzer eine gute Glutschicht gebildet haben und die Flammen erloschen sind, werden 2 große Stücke Holz aufgelegt.
  6. Wenn klare deutliche Flammen sichtbar sind, wird die Primärluft in der Aschenschublade geschlossen.

Wie befeuere ich meinen Kaminofen?
Zuerst möchten wir auf die Bedienungsanleitung verweisen, in der eine korrekte Befeuerungstechnik beschrieben ist. Darüber hinaus möchten wir hierunter einige wichtige Ratschläge geben.

Um die beste Verbrennung zu erreichen, muss man die Leistung/Wärmemenge durch das Brennholz regulieren. Kleine Holzstücke ergeben eine kräftigere Verbrennung als große Brennholzstücke, da die Oberfläche größer ist und mehr Gas freigegeben wird.

Außerdem bestimmt die Menge an Holz in der Brennkammer die Verbrennung. Für den normalen Verbrauch sollte man nicht mehr als 2 Holzstücke einlegen. Will man eine höhere Leistung erreichen, kann man mehr Holz einlegen.

Es ist auch wichtig, den Zeitpunkt des Holzauflegens zu beachten. Viele befeuern zu früh, wodurch die Energie des Holzes nicht optimal ausgenutzt wird. Wenn eine gute Glutschicht in der Brennkammer liegt, sollte man so lange wie möglich warten, bevor man erneut Holz auflegt. Versuchen Sie selbst, wie lange Sie warten können. Es ist keinesfalls unnormal, dass dies bis zu 1 Stunde dauern kann, nachdem die Flammen erloschen sind. Es muss so viel Zeit vergehen, dass es nötig ist, die Primärluft in der Aschen-schublade ca. 2 Min. lang zu öffnen, um erneut Feuer in den neuen Brennholzstücken zu entfachen.Um das Risiko des Austretens von Asche aus dem Ofen zu reduzieren, wenn die Tür zum Nachfüllen von neuem Holz offen steht, ist es empfehlenswert, den Schieber in der Aschen-schublade ca. 1 Minute vor der Tür zu öffnen. Dies führt zu einem verstärkten Zug durch den Ofen und reduziert das Risiko, dass Asche herausstaubt.

Schlechter Zug im Schornstein
Wenn der Schornstein zu niedrig, undicht oder mangelhaft isoliert ist, können Probleme mit dem Schornsteinzug auftreten (lassen Sie dies den Schornsteinfeger beurteilen).

Der Zug muss cirka 15 Pascal betragen.Wenn der Zug in Ordnung ist, kann man versuchen, die Anzünd-phase zu verlängern oder mehr Anzündhölzer benutzen, sodass der Schornstein gut durchgewärmt wird.

Der Schornstein zieht erst optimal, wenn er warm ist. Die Anzünd-phase wird verlängert, indem sehr viele Anzündhölzer sowie 1-2 Anzündblöcke benutzt werden.

Lassen Sie den Rüttelrost offen stehen und lassen Sie evt. auch die Tür angelehnt.Wenn eine Glut-schicht gebildet ist, werden 2-3 Stück trockenes, gehacktes Holz aufgelegt. Kontrollieren Sie alle Reinigungsklappen sowie angeschlossene Kaminöfen, die nicht benutzt werden. Diese müssen ganz abgesperrt werden können, da anderenfalls falsche Luft eingezogen werden kann, was den Zug im Schornstein verringert.

Man darf während des Anzündens niemals die Aschenschublade offen stehen lassen, da dies das Feuer und damit die Temperatur so sehr beschleunigt, dass der Ofen dadurch schief werden kann.

Versottung
Versottung entsteht bei zu niedriger Verbrennungs-temperatur und/oder nassem Holz.

Versottung erhöht das Risiko eines Schornstein-brands.

Versottung ist als brauner klebriger Belag erkennbar.

Eine zu niedrige Verbrennungstemperatur entsteht, weil der Brennkammer während der Anzündphase nicht ausreichend Primärluft im Verhältnis zur Menge Holz zugeführt wird.

Service

Gesprungenes Glas
Bei dem Glas im Kaminofen handelt es sich um spezielles Keramikglas, das sehr hohe Temperaturen aushalten kann.

Bei hohen Temperaturen sowie während des Erwärmens und Abkühlens ist das Glas besonders empfindlich gegenüber Schlägen und Stößen.

Wenn man also die Tür kräftig schließt oder das Glas auf andere Weise Schlägen/Stößen aussetzt, besteht die Gefahr, dass es springt. Gewöhnlich springt es zuerst an den Ecken, an denen es befestigt ist.Sollte dies bereits geschehen sein, kann man ein Reparaturkit bestellen, das Glas, Dichtung usw. sowie eine Anleitung zum Auswechseln enthält.

Weißes Glas
Wenn das Glas weiß und undurchsichtig wird, und nicht unmittelbar zu reinigen ist, kann es Schaden genommen haben.

Bei dem Glas im Kaminofen handelt es sich um spezielles Keramikglas, das sehr hohe Temperaturen aushalten kann. Bei hohen Temperaturen ist das Glas besonders empfindlich gegenüber Chemikalien.

Wenn man also mit Reklameblättern, Zeitungen, druckimprägniertem Holz usw. feuert, besteht eine große Gefahr das Glas zu beschädigen. Beim Befeuern mit einigen Kohlearten, besteht das Risiko des weißen Glases.

Sollte dies bereits geschehen sein, kann man ein Reparaturkit bestellen, das Glas, Dichtung usw. sowie eine Anleitung zum Auswechseln enthält

Die Isolierungsplatte in der Brennkammer sind gerissen/gebrochen

Die Isolierungsplatte in der Brennkammer sind aus Vermiculit, einem speziell hergestellten Material, das große Hitze aushalten kann und gleichzeitig effektiv isoliert, und damit eine optimale Temperatur und Verbrennung in der Brennkammer absichert.

Das Material ist porös und verträgt keine Schläge oder Stöße. Risse sind oft darauf zurückzuführen, dass ein Brennholzstück oder Ähnliches gegen das Material geprallt ist.

Für den Isoliereffekt hat dies keine Bedeutung, solange die Platten noch richtig im Ofen festsitzen.

Die Platte sollte ausgewechselt werden, wenn sie ca. auf halbe Stärke verschlissen ist, da sie dann nicht mehr ausreichend isoliert, und damit nicht die richtige Verbrennungstemperatur absichert.

Außerdem schützt sie den Kaminofen nicht mehr gegen die hohen Temperaturen in der Brennkammer.

Die Tür hängt/ist schief
Bei der Lieferung aus dem Werk sind die Türen immer dem jeweiligen Ofen angepasst, sodass die Bewegung und der Schließmechanismus optimal funktionieren.

Bei normalem Gebrauch behält die Tür diese Einstellung während der gesamten Lebensdauer. Sollte sie jedoch Schlägen oder Verdrehungen ausgesetzt werden, oder wenn man bspw. bei jedem Schließen auf den Handgriff drückt, besteht die Gefahr, dass die Tür allmählich hängt.

Sollte dies geschehen, kann man sie leicht mit einem ”Scharnierausrichter” wieder ausrichten – dasselbe Prinzip, wie bei einer Tür. Sollte man sich nicht selbst zutrauen, die Tür auszurichten, kann auch ein Kaminofenhändler helfen.

Beim Ausrichten der Scharniere muss man sehr vorsichtig sein. Sollte man zu kräftig vorgehen, kann das Scharnier brechen, und der Ofen muss dann zur Reparatur eingesandt werden.

Undichter Schornstein
Wenn der Schornstein undicht ist, ist die Verbrennung im Kaminofen schlecht und man riskiert Störungen durch Rauch.

Sofern man im Zweifel ist, ob der Schornstein dicht ist oder ob er korrekt montiert ist, sollte man Kontakt zu seinem Schornsteinfeger aufnehmen

Rauch
Die wahrscheinlichste Ursache für Störungen durch Rauch ist ein schlechter Schornsteinzug (kann vom Schornsteinfeger gemessen werden).

Wenn der Kaminofen an einen Stahlschornstein angeschlossen ist, kann ein besserer Zug entweder durch die Verlängerung des Schornsteins oder durch die Montage einer Ballerina / eines Rauchabsaugers erreicht werden.

Handelt es sich um einen gemauerten Schornstein kann man evt. untersuchen, ob die Reinigungsklappe korrekt montiert ist. Ein verbesserter Zug in einem gemauerten Schornstein kann oft durch die Montage eines Isokerns im alten Schornstein erreicht werden.Rauchstörungen können auch auftreten, wenn in dem Raum, indem der Schornstein platziert ist, ein Unterdruck besteht (kann vorkommen bei Wärmerückgewinnung, einem Niedrigenergiehaus oder kräftigem Absaugen durch die Abzughaube). Sollte dies der Fall sein, gelangt Rauch in den Wohnraum, wenn die Tür geöffnet wird, weil im Kaminofen im Verhältnis zum Raum, in dem der Ofen steht, ein Überdruck besteht.

Generell sollte man es vermeiden, die Tür zu öffnen, wenn Flammen im Ofen sind, da eine große Menge kalter Luft in Kombination mit Flammen von unverbranntem Holz Rauchstörungen auslösen kann. Man sollte mit dem Auffüllen von Holz warten, bis das Holz auf eine Glutschicht heruntergebrannt ist.

Sollte man dennoch aus irgendeinem Grund gezwungen sein, die Tür zu öffnen, bevor das Holz ganz heruntergebrannt ist, sollte man die Tür vorsichtig öffnen und einen Augenblick angelehnt lassen, bevor sie ganz geöffnet wird. Dadurch wird das Erwärmen des Schornsteins erleichtert und der gewünschte Zug wird erreicht

Knallofen
Ein Kaminofen kann manchmal einen kräftigen Laut verursachen. Dies nennt man einen Knallofen.

Während des Erwärmens und Abkühlens erzeugen die meisten Kamin-öfen ein ”Ticken”. In einzelnen Fällen wird das normale Ticken durch ein kräftiges Knallen abgelöst. Dies ist auf Spannungen in der Konstruktion zurückzuführen, die während des Erwärmens und Abkühlens ausgelöst werden, und die ohne praktische Bedeutung für die Funktion des Ofens sind und keinerlei sicherheitsmäßige Bedeutung haben.

In einigen Fällen können diese Spannungen beseitigt werden, indem man den Kaminofen besonders stark befeuert.